Oktober 1, 2007
Forennutzer wollen Neues von kompetenten Leuten erfahren.
Es können Themen eingerichtet werden, bei denen sich Nutzer mit einem prominenten Gastschreiber austauschen.
Gastschreiber können Experten auf dem jeweiligen Themengebiet sein, Prominente aus den Medien oder Forennutzer mit einem hohen Status (z.B. eine mehrjährige Mitgliedschaft, eine hohe Beitragszahl, gute Bewertungen anderer Nutzer).
Gastschreiber können für eine festgelegte Periode engagiert werden, wobei sie von der resultierenden Publizität profitieren können.
Motivation bewahren
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Verfasst von freeda
Oktober 1, 2007
Forenanbieter fragen sich, wie sie den Nutzer zum Bleiben bewegen können.
Der Anbieter kann Situationsfaktoren mitgestalten und somit die Motivation des Nutzers beeinflussen.
Optionen können sein: Anreize, Anregungen, Ermächtigungen, Möglichkeiten, Prämien und Ziele.
Demotivation kann vermieden werden, wenn Nutzer als Individuen beachtet werden, z.B. durch eine persönliche Ansprache und auf den Nutzer abgestimmte Informationen.
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Verfasst von freeda
Oktober 1, 2007
Es ist vorstellbar, ein Werkzeug zu schaffen, welches die Rechtschreibung möglichst simultan der Texteingabe prüft und ggf. korrigiert bzw. Korrekturen vorschlägt. Der WYSIWYG-Editor von WordPress.com verfügt mit dem Toogle Spellchecker über ein ähnliches Werkzeug.
So können Moderatoren entlastet werden, die sofern ihnen möglich bereits Korrekturen der Beiträge vornehmen.
Befragte Jugendliche bewerteten die korrekte Rechtschreibung von Beiträgen als Indiz für einen guten Umgangston und einen kompetenten Verfasser.
Neue Funktionen einbinden Teil 5 :: Frauenforen
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Verfasst von freeda
Oktober 1, 2007
Um feminine Nutzerinnen für ein Webforum zu gewinnen, kann ein Unterforenbereich ausschließlich für den Austausch von Frauen eingerichtet werden.
Die Forenumgebung ist allgemein geprägt durch eine starke Aufgabenorientierung, Unpersönlichkeit und einen harschen Umgangston. Es bleibt wenig Raum für die expressive Interaktion. Ein separater Forenbereich nur für Frauen kann dem entgegen wirken.
Das Angebot kann “Entertainment”-Themen bzw. alltagstaugliche Themen umfassen.
Ebenso kann ein Unterforenbereich für ausschließlich Männer eingerichtet werden.
Neue Funktionen einbinden Teil 6 :: Gastscheiber
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Verfasst von freeda
Oktober 1, 2007
Der Nutzer kann die Art des Kontaktwunsches bzw. seine Motive in einem Profil festlegen (Ich möchte… neue Leute kennen lernen, mich mit “Kollegen” austauschen etc.). Communities wie Studivz.net setzen das Prinzip derzeitig um.
Häufig ist eine Liste aller Nutzer als Index in einem Forum anzufinden. Die Liste kann bei einer hohen Nutzerzahl unübersichtlich sein und deshalb in der Form entfallen.
Stattdessen kann über eine Suchmaschine nach Nutzern gesucht werden. Das entsprechende Profil wird ausgegeben. Wenn der Nutzer in der eigenen Kontaktliste aufgenommen wird, dann wird gleichzeitig zu dem Profil verlinkt. Dadurch werden sämtliche Nutzer miteinander vernetzt.
Neue Funktionen einbinden Teil 4 :: Integrierte Rechtschreibhilfe
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Verfasst von freeda
Oktober 1, 2007
Ein Index bzw. eine Sitemap ist eine Orientierungshilfe für Webangebote und für die eindeutig zielorientierte Suche geeignet. Es wird darin eine kriterienbezogene Übersicht über den Informationsraum gegeben, welche nach Alphabet, Thema oder Hierarchie gegliedert sein kann.
Die Idee des Gemeinschaftlichen Indexierens (Social Tagging) wird in Sozialer Software verwirklicht.
Beispielsweise indexieren Autoren in Weblogs ihre Beiträge über verschiedene Deskriptoren (Tags), um sie auffindbar zu gestalten.
Persönlicher Index heißt: Nutzer den Index selbst erzeugen zu lassen. Sie wählen eigene Begriffe, die dann zusammen einen individuellen Index bilden.
Wenn zu einem Begriff ein Beitrag indexiert wurde, wird der Begriff kenntlich gemacht und zu dem Beitrag verlinkt. Der Nutzer kann den vorliegenden, für ihn relevanten Informationsraum dadurch überblicken.
Der Index sollte editierbar sein. Es kann darüber nachgedacht werden, persönliche Indexe von Nutzern ähnlich dem Prinzip des Social Bookmarking zur Veröffentlichung und zum Austausch freizustellen.
Neue Funktionen einbinden Teil 3 :: Kontaktdisplay
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Verfasst von freeda
Oktober 1, 2007
Metaforen = Unterforen mit Themen über das Forum selbst
Metaforen können als Organ der Selbstverwaltung bzw. -organisation durch die Nutzer angesehen werden.
Mögliche Veränderungen bezüglich der Forengestaltung werden miteinander diskutiert.
Voraussetzung ist ein Mitrecht der Nutzer bei Entscheidungen und die Einbeziehung von Nutzern in den Gestaltungsprozess.
Metaforen werden bereits teilweise von Anbietern eingesetzt.
Im Vorfeld sollte geklärt und veröffentlicht sein, inwieweit ein Mitspracherecht besteht.
Die folgenden Themenbereiche sind möglich:
- Den Nutzern wird ermöglicht, über die geltende Netiquette zu diskutieren beispielsweise bezüglich der Aktualität und der Vollständigkeit. (Regelung des Umgangs miteinander)
- Die Nutzerrechte bezogen auf die Systemfunktionalität können zur Diskussion stehen.
- Als Teil des Hilfesystems kann eine technische Unterstützung angeboten werden, indem beispielsweise Nutzer sich über Funktionsstörungen unter Expertenbetreuung (Entwickler, Betreiber etc.) austauschen können. Ebenso können erlebte Usability-Erschwernisse thematisiert werden.
- Es ist vorstellbar, technische Veränderungen im Forum an dieser Stelle den Nutzern bekannt zu gegeben.
- Die Nutzer können über den thematischen Aufbau des Forums diskutieren. Können Unterforen entfallen? Sind die angebotenen Themen von aktuellem Interesse? Welche Vorschläge gibt es?
- Gibt es einen Bedarf an Funktionen, die im Forum nicht derzeitig verfügbar sind?
- Nutzer können sich den anderen Nutzern vorstellen.
Neue Funktionen einbinden Teil 2 :: Persönlicher Index
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Verfasst von freeda
Oktober 1, 2007
Der Begriff Erwartung stammt aus der Rollentheorie in der Soziologie. Nach Dahrendorf sind die Rollenerwartungen unabhängig vom einzelnen Handelnden, sondern werden durch die Gesellschaft bestimmt.
Das Konzept lautet übertragen: die Erwartungen der Zielgruppe bestimmen die Gestaltung eines Webforums.
Dahrendorf unterscheidet in Muss-Erwartungen, Soll-Erwartungen und Kann-Erwartungen. Sie sind unterschiedlich verbindlich und können unterschiedlich sanktioniert werden (nach socioweb.de).
MUSS-Erwartung
Definition (nach Dahrendorf)
Pflichten, die durch verbindliche Regeln festgelegt sind. Bei Nichterfüllen droht Strafe.
Folgen (bezogen auf Webforen)
positiv:
-
negativ:
Das Webforum besteht nicht bei dem Nutzer. Es wird nach dem ersten Besuch nicht mehr aufgesucht.
SOLL-Erwartung
Definition (nach Dahrendorf)
Pflichten, die nicht unbedingt rechtlich festgelegt sind. Wenn sie nicht erfüllt werden, drohen negative Sanktionen.
Folgen (bezogen auf Webforen)
positiv:
Das Webforum wird vom Nutzer in Betracht gezogen, wenn er ein Ziel mithilfe eines Forums erreichen möchte.
negativ:
Das Webforum wird gemieden und nur dann aufgesucht, wenn keine weiteren Möglichkeiten bekannt sind.
KANN-Erwartung
Definition (nach Dahrendorf)
Ein Verhalten wird erwartet, ist aber nicht normativer Teil der Rolle und übersteigt somit das Notwendige. Positive Sanktionen sind die Folge
Folgen (bezogen auf Webforen)
positiv:
Das Webforum wird regelmäßig aufgesucht, auch wenn der Nutzer kein bestimmtes Ziel verfolgt. Der Nutzer bevorzugt das Forum gegenüber anderen. (Nutzungstreue)
negativ:
Der Nutzer bevorzugt andere Foren gegenüber dem Webforum bzw. er besucht das Webforum unregelmäßig.
Definitionen (nach Dahrendorf) übernommen von socioweb.de.
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Theorie | Mit Tag(s) versehen: Dahrendorf, Diplomarbeit, Download, Erwartung, Forum, Internet, Jugendliche, Rollentheorie, Usability, Web 2.0 |
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Verfasst von freeda
Oktober 1, 2007
Jugendliche wurden in einer Schule und im Internet zu ihren Nutzgewohnheiten befragt. Aus den Antworten wurden die folgenden Aktionsmöglichkeiten bestimmt, die erwartet werden.
Die Erwartungen werden nach dem Konzept von Dahrendorf unterschiedlich eingestuft.
MUSS-Erwartungen
Einige Aktionen müssen möglich sein, damit ein Forum funktioniert. Die Aktionsbereiche sind Feedback senden und empfangen sowie Finden/Orientieren. Die folgenden Möglichkeiten bedingen, dass sich Nutzer austauschen können und Informationen recherchieren können.
- Beiträge lesen/abrufen
- Eigene Beiträge schreiben
- Auf Beiträge von anderen antworten
- Nach Beiträgen/Themen suchen, und zwar vielfältig, z.B. nach:
- Thema/Inhalt
- Verfasser
- Aktualität
- Beliebtheit (Aufrufhäufigkeit)
- Über einen eigenen Nutzernamen verfügen
SOLL-Erwartungen
Wenn ein Nutzer über mehrere Möglichkeiten verfügt, seinen Forenbesuch zu gestalten, dann kann das die Zufriedenheit beeinflussen. Er wird dann eventuell öfter ein Forum besuchen. Die folgenden Aktionen sollten ermöglicht werden.
- Über ein Nutzerprofil und ein Login verfügen
(persönliche Angaben hinterlegen wie z.B. Nutzername, Vorlieben)
- Nach Nutzerangaben suchen
- Neue Themen eröffnen
- Eigene Beiträge bearbeiten nach dem Veröffentlichen
- Themen moderieren (und somit Beiträge von anderen bearbeiten, verschieben, sperren sowie löschen und Themen schließen)
- Über einen Instant Messenger mit einem Nutzer chatten
- Beiträge mit Bild-Smileys ausstatten
- An Umfragen teilnehmen
KANN-Erwartungen
Werden die folgenden Funktionen angeboten, kann ein Forum in den Augen des Nutzers über einen Mehrwert verfügen. Die Aktionsmöglichkeiten können später in ein Forum integriert werden. Sie können auch Teil eines Angebotes für eine spezielle Gruppe sein (Premiumdienst).
- Beiträge von anderen Nutzern bewerten
- Über ein eigenes Gästebuch verfügen
- Nutzern Private Nachrichten und E-Mails schreiben
- Links und Dateianhänge in Beiträgen verwenden
- Beiträge nach dem Veröffentlichen löschen
- Beiträge weiterleiten an andere Nutzer
- In Beiträgen andere Nutzer zitieren
- Eigene Umfragen starten
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Empfehlungen | Mit Tag(s) versehen: Diplomarbeit, Download, Erwartung, Forum, Funktion, Internet, Jugendliche, Tipps, Umfrage, Usability, Web 2.0 |
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Verfasst von freeda
Oktober 1, 2007
In der Arbeit wird dargestellt, welche sozialen Handlungsmöglichkeiten bzw. Funktionen 14- bis 19-jährige Jugendliche derzeitig in Webforen erwarten.
Mit einer Befragung wurde Folgendes beantwortet.
- Welche Aktivitäten werden in Webforen verfolgt?
- Welche Motivation bzw. Bedürfnisse haben Nutzer, wenn sie ein Webforum besuchen?
Aus den Befragungsergebnissen konnten Antworten auf die folgenden Fragen gefunden werden.
Hinter einer Erwartung verbirgt sich zumindest indirekt eine Forderung. Mit den Antworten zu den obigen Fragestellungen können Webforen auf eine erwartungskonforme Gestaltung hin bewertet werden.
Im letzten Abschnitt wird mit der Einschätzung der Usability von den Webforen von Knuddels.de auszugsweise dargelegt, welche Aspekte im Detail zu beachten sind und wo Änderungen zweckmäßig wären.
Die Erkenntnisse können auf andere Webforen übertragen werden.
Diplomarbeit als PDF
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Diplomarbeit | Mit Tag(s) versehen: Befragung, Diplomarbeit, Erwartung, Forum, Internet, Knuddels.de, Teenager, Usability, Web 2.0 |
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Verfasst von freeda